...der weiße Berg
In den drei Tälern die
sich hier in Oaxaca treffen entstand eine der frühesten
Hochkulturen Mexikos. Von den Archäologen wird
vermutet, dass die frühen Bewohner Olmeken waren.
Die Geschichte von Monte
Albán (MON-teh- al-BAN "der weiße
Berg") wird in fünf Epochen untergliedert.
Monte Albán I (800-200
v. Chr.)
Es wird vermutet , dass Monte
Albán ca. 800 v. Chr. von den Olmeken gegründet
wurde und ca. 500 v. Chr. von den Zapoteken im Zuge
eines Zusammenschlusses besiedelt wurde.
Monte Albán II
(300 v. Chr.-200 n. Chr.)
Monte Albán zog immer
mehr Menschen an und es lässt sich vermuten, dass
um 200 v. Chr. ca. 16 000 Menschewn dort lebten.
Monte Albán III
(300-700 n. Chr.)
Die Stadt entwickelte sich
immer mehr zur Handelsmetropole in dieser Region. Es
wurde offensichtlich viel Handel mit Teotihuacán
(bei Mexiko-City) getrieben. Die Bevölkerung wuchs
vermutlich auf 25 000 Einwohner an und die Zapoteken
bauten Monte Albán weiter aus.
Monte Albán IV
(700-950 n. Chr.)
Monte Albán wurde
nach 700 aufgegeben und von den Zapoteken nur noch als
Friedhof benutzt. Dies hat evtl. mit dem Fall von Teotihuacán
zu tun, mit dem ein wichtiger Handelspartner verloren
ging. Die Zapoteken lebten weiterhin im Tal am Fuße
des Berges. Es begann auch zugleich ein Zustrom von
Mixteken aus den Bergen die sich mit den Zapoteken vermischten.
Es entwickelte sich eine nahe zu perfekte Töpferei
und Goldschmiedekunst, von der auch Moctezuma sehr angetan
war.
Monte Albán V (950-1521
n. Chr.)
Nach Eintreffen der Spanier
war Monte Albán längst verlassen und diente
nur noch als Begräbnisstätte der Mixteken.
Die Bauern nutzten die abgeflachten Ebenen des Berges
zum Maisanbau.

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