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Chronologie

 

 

20 000 v.Chr. Erste Einwanderungswelle von Steinzeitmenschen aus dem Norden. Erste Spuren menschlichen Lebens in den Zentraltälern.
6000 -     2000 v. Chr. Archaische Periode : Erste Anzeichen fester Niederlassungen, Ackerbau, Geräte und Werkzeuge im Hochtal in Mexiko
1500 v. Chr. Sog. "Präklassische Periode": Aufkommen und Oberschaft
300 n. Chr. der Olmeken. Erste einfache Pyramiden und kunstvolle Statuen in ihren Niederlassungen an der Golfküste: San Lorenzo, La Venta und Tres Zapotes. Olmekischer Einfluß bezüglich Kunst und Architektur überall, v. a. in Monte Albán. Frühe Spuren neuer Kulturen im Tal von Mexico: Cuicuilco (bei einem Vulkanausbruch verschüttet) und Teotihuacán.
300 - 900 Sog. "Klassische Periode". Teotihiuacán beherscht Zentralmexico; Spuren seines Einflusses reichen weit nach Süden bis Kaminalijuyu in Guatemala. Massive Pyramiden in Teotihuacán, verziert mit Stuckfresken und Wandgemälden. Monte Alban floriert weiterhin; in El Tajin an der Golfküste zeigt sich ein neuer Stil in Form der Nischenpyramide. Im Hochlan von Guatemala und Honduras blühen die Mayastäsdte, ebenso mexikanischen Yucatán.Alle großen Städte auf dem Höhenpunkt ihrer Blüte: Uxmal, Palenque, Chitzén Itzá, Edzná und Kabah.Die Baustile von Puuk, Chenes und Rio Bec sind die schönsten  der vorspanischen Architektur.
900 - 1500 Sog. "postklassische Periode": In mehreren Etappen fallen kriegerische Stämme aus dem Norden in Zentralmexico ein. Die Tolteken errichten ihre Hauptstadt Tula (ca. 900-1150).  Neu Säule und überdachte Räume. Chac-Mools und Atlantensäulen als Dekoration.
987 Tolteken dringen auf die Halbinsel Yucatán vor. Auftreten einer Synthese aus Tolteken- und Maya-Kultur, v. a. in Chitzén Itzá.
10 Jhr. Mixteken bemächtigen sich des Gebietes von Oaxaca. Mixtekegräber in Monte Albán, zu sehen jedoch am besten in Mitla.
11. Jhr. Bund von Mayapán.Mayapán zeigt deutlich  den Niedergang der Maya - Architektur.
13 Jhr. Ankunft der Méxica in Zentralmexico; letzte der wichtigeren "barbarischen" Eindringlinge. Viele rivalisierende Städte im Tal von Mexico, a. a. Tenayuca, Texcoco und Chuhuacán.
1345 Jhr. Gründung von Tenochtitlán und rasche Expansion des Atzekenreiches. Die Atzekenstädt, v. a. Tenochtitlán selbst, dehnen sich aus. Städte im Osten wie Cholula und Zempoala geraten uter Aztekenherrschaft. Im Süden werden die Mixteken unterworfen. Im Westen Weiterentwicklung der Purépecha. (oder Tarasken-) Kultur; Hauptstadt  Tzintzuntzán. Maya - kultur überlebt in manchen Städten, z.B. in Tulúm.
1519 Cortés landet bei Veracruz.
1521 Tenochtitlán fällt an die Spanier. Die Spanier zerstören viele Städte, Frühkoloniale Architektur erkennt man an der festungsähnlichen Bauweise der Kirchen und Villen in Mexico - City und anderen Städten. Klöster mit riesigen Höfen für Massentaufen. Aufkommen der Reaissance und des plateresken Stils, v.a. zu sehen in den Kirchen der Kolonialstädte nördlich der Hauptstadt.
17. - 18. Jhr. Die kolonialen Herrscher etablieren und bereichern sich. Kirchen im Barockstil werden gebaut: große Kathedralen in Mexiko D.F. und Puebla, kleinere z.B. in Zacatecas. Gegen Ende kommt der noch extravagantere churriguereske Stil in Mode: z.B.die Kirchen um Puebla und in Taxco und Tepotlotlán.
1810 Hidalgo ruft die Unabhängigkeit aus. Unter dem Einfluß der neuen San Carlos- Kunstakademie wird der neoklssizistische Stil entwickelt, jedoch entstehen nur wenige neue Gebäude während der folgenden chaotischen fünfzig Jahren.
1821 Unabhängigkeit ist erreicht
1836 Texas erklärt seine Unabhängigkeit. Schlachten bei El Amano und San Jacinto
1838 Kurze französische Invasion
1845 Texas verbündet sich mit den USA  Mexikanischer-Amerikanischer-Krieg
1847 US-Truppen besetzen Mexico D.F.
1848 Die Hälfte des mexikanischen Territoriums geht an die USA über.
1858 - 61 Reformkriege zwischen den Liberalen unter Benito Juárez und den von der Kirche unterstützten Konservativen. Viele Kirchen werden zerstört oder geplündert.
1861 Juárez triumphiert, stellt die Zahlung der Auslandsschulden ein; Frankreich, Spanien und England schicken Kriegsschiffe.
1862 Spanien und England ziehen sich zurück. Französische Invasionstruppen werden am 5. Mai besiegt.
1863 Die Franzosen nehmen Mexiko-City ein. Maximilian wird zum Kaiser. Kurze Periode französischer Bauart, z.B. Paseo de la Reforma und Schloß Chapultepec in der Hauptstadt.
1867 Juárez besiegt Maximilian
1876 Porfiro Diaz kommt an die Macht. Der Porfiro bedeutet einen neue Ära der neoklassizistischen öffentlichen Prachtbauten, Palacio de las Bellas Artes und Hauptpostgebäude in Mexiko D.F. Theater und öffentliche Gebäude im ganzen Land.
1910 Madero stellt sich zur Wahl.; Ausbruch der Revolution. Weitere, eher destruktive als konstruktive Zeit (was Gebäude angeht).
1911 Diaz geht ins Exil
1911 - 17 Die revolutionäre Kämpfe dauern an.
1920 Das moderne Mexiko. Die moderne Mexikanische Architektur kombiniert traditionelle Stile mit modernen Techniken. Dazu gehören fast immer großflächige Wandgemälde. Zu den herausragenden Beispielen zählen das Nationale Archäologische Museum und die Universität in Mexiko. D.F.
1929 Gründung der revolutionären Staatspartei, die seit 1946 den Namen PRI (Partido Revolucionario Institucional) trägt
1938 Verstaatlichung der ausländischen Ölgesellschaften unter Präsident Lázaro Cárdenas
1942 Kriegseintritt Mexikos (im Ersten Weltkrieg neutral) auf der Seite der Alliierten nach Versenkung von zwei mexikanischen Tankern durch deutsche U-Boote im Golf von Mexiko
1968 Blutige Niederschlagung von Studentenunruhen (Tlatelolco) im Vorfeld der Olympischen Spiele
1985 19. September: Erdbeben zerstört große Teile des Zentrums von Mexiko-Stadt
1986

Zum zweiten Mal findet die Fußball WM in Mexiko statt.

1988

Hurrikan "Gilbert" sorgt für schwere Zerstörungen in Yucatán
Wirtschaftliche Öffnung und Liberalisierung unter Präsident Salinas

1994 Freihandelsabkommen mit USA und Kanada (NAFTA), Aufstand im südlichen Bundesstaat Chiapas (EZLN), Währungskrise (ab Dezember)
1995 Ansätze zu innenpolitischen Reformen unter Präsident Zedillo: Trennung von Partei und Regierung, Unabhängigkeit der Justiz, Föderalisierung; tiefe Wirtschaftskrise
1996 Wirtschaftliche Wiederbelebung, prinzipielle Einigung mit EZLN über Rechte der indigenen Minderheit (Verträge von San Andrés), Wahlrechtsreform u.a. mit Autonomie des Wahlamtes
1997 Bei den Bundeskongresswahlen am 06.07.97 verliert die PRI die absolute Mehrheit im Abgeordnetenhaus, bei erstmaliger Direktwahl das Bürgermeisteramt in Mexiko-Stadt und bei Wahlen in 6 Bundesländern 2 Gouverneursposten. Herausbildung eines Mehrparteiensystems.
1998

PRI gweint gegen die die PAN die Bundesstaatswahl in Chihuahua.
In Chiapas kommt es zu Überflutungen und es werden Ausländer sie mit den Zapatisten sympathisieren des Landes verwiesen.

2000(Juni) Bei Präsidentschaftswahlen gewinnt mit Vicente Fox Quesada (PAN) erstmals ein Kandidat der Opposition
2000(Dezember) Amtsantritt von Vicente Fox, Vereidigung der neuen Regierung

 

 

 
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